• // MOMENTUM

  • // DAS GROSSE WELTTHEATER II
    – MACBETH OVER EUROPE

  • // SPACE IS ONLY NOISE

  • // UNFLÜCHTIG #2 UND #3

  • // PERFORMANCE NOW!

  • // DAS GROSSE WELTTHEATER I
    – MOBY DICK

LIEBES PUBLIKUM,

wie bloß kann man in diesen Tagen, in denen sich die Krisen jagen, ein Editorial schreiben ohne Bezug zum Weltgeschehen zu nehmen und ohne sich überwältigen zu lassen von der Befürchtung, wir könnten nichts aus der Geschichte lernen. Bedrängend ist, was einem als Katastrophen auf allen Kanälen präsentiert wird. Auch wenn wir auf den besseren Zuschauerplätzen in diesem Welttheater sitzen, merken wir spätestens jetzt, dass wir über unsere Zuschauerrolle hinaus gefragt sind. Welche Diskussionsmodelle bietet uns das Theater? Eine Betrachtung der überlieferten Metapher des Theatrum Mundi verspricht Aufschluss: Im ursprünglich barocken Bild des „Welttheaters“ wird das Weltgeschehen noch als ein vorüberziehendes Schauspiel begriffen, in dem der Mensch Schauspieler und Gott Zuschauer ist. Doch die Aufklärung hat mit diesem Verständnis gebrochen: Der Mensch ist nun nicht mehr nur Schauspieler, sondern selber Zuschauer der Geschichte, an der er selbst aktiv beteiligt ist. Das Zuschauen wird vor neue Aufgaben gestellt und umfassend modernisiert. Heute ist das Theater Denkraum, in dem nie nur ein einzelnes Stück, sondern stets die Gesellschaft als Ganzes, die generelle Frage nach dem Menschsein auf dem Prüfstand steht.

Sie haben verschiedene Möglichkeiten dies bei uns zu erleben: In der neuen fringe ensemble-Produktion DAS GROSSE WELTTHEATER II – MACBETH OVER EUROPE bieten Ihnen sechs Autoren aus ganz Europa verschiedene Perspektiven auf unsere Welt. Bei dem Projekt UN-FLÜCHTIG wird der Theaterraum über den Denkraum hinaus zum Begegnungsraum. Mit KABARAIS BÂTARD der Schweizer Compagnie Bertha erfahren sie eine afrikanisch, karnevalesk, auf den Kopf gestellte Weltsicht. Und MOMENTUM, das neue CocoonDance-Projekt, wird Sie intensiv spüren lassen, dass es in einem sich ständig verändernden Raum keine passive Beobachterposition mehr geben kann. Für das „kleine“ Welttheater unserer urbanen Umgebung öffnet Ihnen die Bonner Junior Company bei ihrem vierten Premierenprojekt SPACE IS ONLY NOISE die Augen und Ohren. Letztere gilt es für die Welt des Liedes zu öffnen, dem sich das 19. Bonner Schumannfest auch in unserem Haus widmet.

Wir sehen uns draußen in der Welt und hier im Ballsaal, denn die Welt ist Bühne ist Welt ist Bühne ...

Frank Heuel // Rainald Endrass

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