Erlebnis Neue Musik XXV // Ensemble TRA I TEMPI

Short Cuts

Nicole Ferrein, Sopran // Christiane Veltman, Violine / Viola // Michael Veltman, Klavier

Zum Konzert

Anton Webern: Fünf Lieder op. 3 (1907/1908), Vier Stücke für Geige und Klavier op. 7 (1910), Drei Lieder op. 25 (1934)
György Kurtag: Auszüge aus Signs, Games and Messages für Viola (1961-2005)
Bernd Alois Zimmermann: Vier kurze Studien für Violoncello (Fassung für Viola) (1970)
Friedrich Jaecker: Hölderlin, Fragmente für Gesang und Klavier (1998)

Kurz vor 1910 – die Welt steht auf der Schwelle des großen Krieges – begibt sich die Neue Musik auf den Weg der Konzentration. Als Gegenbewegung zum opulenten Schwulst ausladender Orchesterwerke in aufwendigster Besetzung entstehen kurze und kürzeste Werke, die versuchen, die Aussage auf das Allerwesentlichste zu konzentrieren. Ein Meister dieser Haltung, der er in seinem ganzen späteren Werk treu blieb, war Anton Webern. Und seit Webern spielt der Gedanke der äußersten Konzentration in der Musik, gleichsam „einen Roman durch eine einzige Geste, ein Glück durch ein einziges Aufatmen auszudrücken“ (Schönberg), immer wieder eine entscheidende Rolle. Und davon erzählt dieses Programm.

Gefördert durch das Kulturamt der Bundesstadt Bonn.

Termin

  • Mo 28.05. / 20.00 

 

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